Der Lachs wurde im Rhein Mitte des letzten Jahrhunderts ausgerottet. Jetzt soll dieser mit dem Projekt “Lachs 2020″ bis nach Basel wieder heimisch werden. An der Pazifik-Küste schwimmt der Lachs immer noch. Seine Existenz ist aber mindestens lokal gefährdet. Die USA und Kanada versuchen, ebenfalls mit aufwändigen Projekten, das Verschwinden des Lachses zu verhindern. Sowohl die europäischen wie auch die US/kanadischen Projekte entstanden aus der Einsicht, dass die natürlichen Ressourcen trotz zunehmender menschlicher Begehrlichkeiten endlich sind und deshalb nachhaltig genutzt werden müssen. In den letzten Jahrzehnten hat sich in vielen Bereichen gezeigt, dass dieses Ziel nur erreicht werden kann, wenn es gelingt, eine ökologische Übereinkunft zwischen den verschiedenen Interessengruppen abzuschliessen. Solche Deals sind teuer und für gewisse Betroffene einschränkend. Oft können sie nur realisiert werden, wenn sie von einem politischen Willen getragen werden. So verwundert es nicht, dass die Ökologie auch in der Schweizer Politik vermehrt zum Thema wird.
Dieser Bericht zeigt, wie die kanadischen Regierung das Problem der Lachserhaltung handhabt.
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